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Gasnitrieren von Edelstahl

Das Gasnitrieren von Edelstahl war schon immer eine Herausforderung. Das Hauptproblem ist die Erhaltung der Korrosionsbeständigkeit. Entlang des Material-Lebenszyklus muss man sich diesem Problem zweimal stellen. 

Zum einen während des Wärmebehandlungsprozesses. Rostfreier Stahl verdankt seine korrosionsbeständigen Eigenschaften der Passivschicht. Um die darunter liegende Oberfläche zu nitrieren, muss diese Schicht aufgebrochen werden. RÜBIG nutzt dazu die chemische Reduktion in geeigneter Gasatmosphäre, d.h. mittels chemischer Zusätze. Zum anderen muss die Korrosionsbeständigkeit nach der Wärmebehandlung bei der Anwendung des Bauteils gewährleistet sein.

Bei der Wärmebehandlung kann es zu einer Reaktion des Chroms mit Stickstoff (zur Bildung von Nitriden) oder Kohlenstoff (zur Bildung von Karbiden) kommen. Da das Chrom gebunden ist, steht es nicht mehr zur Verfügung, um mit Sauerstoff zu reagieren und die Passivschicht neu zu bilden.

Nach monatelanger Entwicklungsarbeit und Testläufen ist es RÜBIG gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, das ein temporäres Aufbrechen der Passivschicht beim Gasnitrieren sicherstellt, aber dennoch die Bildung der Passivschicht in der Anwendung gewährleistet. Zudem liegt der Fokus der Prozess- und Ofenentwicklung vor allem auf der (Anlagen-)Sicherheit. Die RÜBIG GASCON K2 Öfen sind mit modernsten Überwachungssystemen und Steuerungsfunktionen ausgestattet.

Kontaktieren Sie uns gerne unter at.office[at]rubig[dot]com (RÜBIG Anlagentechnik) oder ht.office[at]rubig[dot]com (RÜBIG Härtetechnik) für weitere Informationen.