Schmiedeteile

Geschmiedete Lösungen

RÜBIG Gesenk­schmiedeteile

Gesenkschmieden bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bei gün­stiger Faser- und Gefügestruktur. Auch komplizierte Formen können realisiert und Serienteile kosten­günstig produziert werden.

RÜBIG Schmiedetechnik erledigt durch jahrelange Erfahrung die schmiedegerechte Gestaltung und Überleitung von der Entwurfszeichnung oder Skizze zum prozesssicher in kostengünstiger Serienfertigung hergestellten Ge­senkschmiedeteilen.  

  • Optimiert in Form und Funktion
  • Wirtschaftlich und flexibel
  • Von 0,01 bis 3,00 kg / Stück

Die bestehenden Fertigungs­ein­richtungen der RÜBIG Ge­senk­schmiede sind für die rationelle Produktion von Sch­miedteilen sowie deren weiterführende Bearbeitung aus­gelegt. Die Fertigungsmög­lichkeiten sind für Serien von einigen hundert Teilen bis zu über 100.000 Stück ausgerichtet. Somit ist RÜBIG in der Lage, sowohl inter­national agierende Konzerne als auch Klein- und Mittelbetriebe zu beliefern.

Erfahrenes Personal und um­fang­reiche Prüfungsmöglich­keiten gewährleisten ein hohes Qualitäts­niveau.

Lösungen aus einer Hand

Einbaufertige Schmiedeteile

mit Bearbeitung / Wärme­behandlung / Ober­flächen­veredelung

  • Bauteile vom Lieferanten ein­baufertig zu beziehen, ist für Kunden mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Um den damit verbundenen, laufend steigenden Anforderungen ge­recht zu werden, hat sich RÜBIG dafür entsprechend eingerichtet.
  • Auf unseren modernen CNC-gesteuerten Bearbeitungszentren und Drehmaschinen fertigt RÜBIG auch CNC-bearbeitete Schmie­deteile. Auch hier setzt RÜBIG auf Qualität und moderne Aus­stattung.
  • RÜBIG übernimmt auch gerne CNC-Lohnbearbeitungen.
  • Wärmebehandlungen wie Normalisieren oder Vergüten führt RÜBIG zum größten Teil im Haus durch. Alle weiteren Behandlungsverfahren wie Einsatzhärten, Nitrieren oder Plasmanitrieren, Schutzgas­härten, etc. erfolgen im Schwesterbetrieb, der RÜBIG Härtetechnik.
  • Oberflächenveredelungen wie Verzinken, Verkupfern, Pulver­beschichten, „Geomet“-besch­ichten, etc. führen be­währte Zulieferfirmen für RÜBIG aus.
  • An vielen Baugruppen sind Schweißoperationen durch­zuführen – so werden etwa Gehäuse aus gesenkgeschmie­deten Einzel­teilen zusammen­gesetzt.
  • RÜBIG stellt auch Schweißkon­struktionen in kleinen und mittleren Serien an Schweiß­robotern bzw. an Handsch­weißgeräten her. Vorteil­haft ist hierbei, dass das Wärmebe­handeln im Betrieb erfolgen kann. Durch das Glühen bauen sich die beim Schweißen entstandenen Spannungen wieder ab. So werden der Verzug bei einer nachfolgenden me­chanischen Bearbeitung und die Gefahr der Rissbildung verhindert.
  • Für besonders hoch belastete oder sicherheitstechnisch relevante Bauteile bietet RÜBIG die Rissprüfung mittels Fluxen an.

Geschmiedete Lösungen

Die Gestaltung eines Schmiedeteils nimmt entscheidenden Einfluss auf die erforderlichen Arbeitsgänge und Werkzeuge. Um ein Teil nicht un­nötig aufwendig herzustellen, em­pfiehlt die für Gestaltung von Schmiedeteilen bestehende Norm (DIN 7524) eine Zusammenarbeit mit dem Schmiedebetrieb.

RÜBIG nimmt diese Aufgabe sehr gerne wahr und konstruiert detaillierte Ausführungsvorschläge nach Fertigteilzeichnungen, 3D-Konstruktionsdaten, Mustern, Skizzen.

In der RÜBIG Schmiedetechnik werden Schmiedeteile aus unterschiedlichen Sorten von Stahl, wie Baustahl, Einsatzstahl, Vergütungsstahl usw. hergestellt. Auch rostfreie Schmiedestücke, wie z.B. Jagdmesser aus Böhler N690, rostfreiem Werkzeugstahl oder Damast werden im Gesenk geschmiedet. Als Schmiederohteil können diese nach dem Umformen aus der Schmiedehitze gesteuert abgekühlt, oder direkt vergütet werden. In der RÜBIG Gesenkschmiede wird jeder Schmiederohling nach der Abkühlung oder einem Glühen (Normalisieren, oder Weichglühen) gestrahlt. Das Sandstrahlen erfolgt in einer Muldenbandmaschine, die mit einer Scheuertrommel verkettet ist. Damit lässt sich die gestrahlte Oberfläche kostengünstig glätten.

RÜBIG Gesenkschmiede

  • RÜBIG Schmiede ist der Mittel­punkt des Betriebs, die Fertig­ungseinrichtungen sind für Schmiedeteile mit einem Stück­gewicht von 10 g bis 3 kg und einer Länge bis zu 400 mm ausgelegt.
  • Die Palette der verarbeiteten Materialien reicht vom einfachen Baustahl über Einsatz- und Ver­gütungsstähle bis zu rostfreien Stählen.
  • Auf den Schmiedehämmern führt RÜBIG auch Prägeoperat­ionen durch. Dadurch können Dickentoleranzen deutlich ein­geschränkt werden.
  • Die weitere Bearbeitung der Schmiedestücke erfolgt auf Exzenterpressen mit bis zu 230 t Druckkraft. Neben dem Entgraten und Lochen können auch Biege-, Niet- oder partielle Kalibrier­vorgänge ausgeführt werden.
  • RÜBIG bietet auch gerne Press­arbeiten mit beigestellten Werkzeugen an.
  • Viele Teile sind bereits nach dem Gesenkschmieden fertig – besonders durch die Mög­lichkeiten, mit partiell stark eingeschränkten Maßtoleranzen zu arbeiten, können Nach­bearb­eitungen entfallen.
  • Durch Sandstrahlen, Scheuern und/oder Gleitschleifen erhalten die Schmiedeteile eine saubere und – je nach Anforderung - geglättete, geschliffene oder auch polierte Oberfläche. Rostfreie Teile werden zudem gebeizt und passiviert.
  • Auf Grund der steigenden Nachfrage nach einbaufertigen Teilen hat RÜBIG im Haus eine Bearbeitungsabteilung eingerichtet. Neben den mod­ernen CNC-Bearbeitungs­zentren (3-, 4- und 5-Achsen) und CNC-Dreh­maschinen hat RÜBIG auch sein Prüflabor mit mod­ernster Messtechnik ausgetattet.

 

RÜBIG bietet die Zerspanung auch als Lohnfertigung in Serienbearbeitung von Frästeilen und Drehteilen an. Die Fertigung setzt hier jedoch nicht das vorherige Warmumformen bzw. Gesenkschmieden der Rohteile (also Hammerteile) voraus, es werden ebenso auch gerne Sägezuschnitte verarbeitet.

Kreativität zum Nutzen unserer Kunden

Problemlösungen

RÜBIG erledigt mit Hilfe der Erfahrung die Überleitung von der Entwurfszeichnung oder Skizze bzw. vom Entwicklungs­teil, Handmuster oder Versuchs­teil zum prozess­sicher in kosten­günstiger Serien­fertigung hergestellten Gesenkschmiede­teil.

Genauigkeit

Durch die ständig weiter­ent­wickelten Produktions­metho­den können die zulässigen Normtoleranzen für Gesenk­schm­iedeteile wesen­tlich unterschritten werden. Das be­deutet weniger Nacharbeit bzw. den gänzlichen Entfall von Nacharbeiten zur Erzielung der notwendigen Genauigkeiten.

Weiterführende Bearbeitungen

Mit den im Haus bestehenden Einrichtungen können die Schmiedeteile mechanisch bearbeitet, gedreht, versch­weißt, vormontiert, wärme­behandelt oder oberflächen­veredelt werden. Die Produkte kommen somit auf Wunsch einbaufertig zum Kunden.

Qualität

Produkte von RÜBIG sind für ihre hohe Qualität bekannt. Mit dem zertifizierten Qualitätssicher­ungs­­system nach ISO9001:2008 stellt RÜBIG eine ständige Weiterentwicklung an den Produkten sowie Fertig­ungsverfahren sicher.

Sicherheit

Die Sicherheit von RÜBIG Produkten lässt sich am besten durch einige typische An­wend­ungsbeispiele beschreiben - so z.B.:

  • in Rennmotoren, wo von RÜBIG geschmiedete Pleuel­stangen und Kipphebel extremen Belastungen standhalten müssen, oder
  • am Autokran, wo ein Sicher­heitsklappstecker die Seilrolle an der Spitze des Auslegers fixiert.

In jedem dieser Fälle hätte ein Versagen der Teile fatale Folgen, darum greifen die Anwender jeweils zum sichersten Produkt am Markt, zu RÜBIG Schmiede­teilen.

Technik für die Zukunft


Bevor ein neues Schmiedeteil entstehen kann, müssen die erforderlichen Werkzeuge angefertigt werden. Schon die Konstruktion dieser entscheidet über die beim Schmieden erreichbare Qualität und Wirtschaftlichkeit. Daher entstehen die computerunterstützen Konstruktionslösungen immer in enger Abstimmung mit dem Kunden sowie dem Werkzeugbau.

Werkzeug-Neuanfertigungen erfolgen stets durch HSC-Fräsen im hauseigenen RÜBIG Werkzeugbau. Die dafür erforderlichen Fräsprogramme werden direkt von der 3D-Konstruktion abgeleitet. Mit diesem Verfahren lassen sich genaue Formen herstellen, die weder Verzug durch das Härten noch Übertragungsfehler beim Einbringen der Gravuren aufweisen. Die Wärmebehandlung erfolgt im modernst eingerichteten Schwesterbetrieb, der RÜBIG Härtetechnik.

Da alle Informationen, Werkzeuge und Schmiedeteile im Haus bleiben, ist eine absolute Geheimhaltung von Neuentwicklungen gewährleisten.

Modernste Werkzeugbautechnik - Die Voraussetzung für Flexibilität und Qualität

Anwendungen bei zufriedenen RÜBIG Kunden

Schalungsklemmen

Aus gesenkgeschmiedetem Stahl hergestellte Klemmen weisen gegenüber Gussklemmen deutlich mehr Zähigkeit und Festigkeit auf. So ist es möglich, diese Teile leichter, verschleiß­fester und dennoch sicherer zu gestalten. RÜBIG liefert diese Klemmen einbaufertig – das Schweißen und Montieren wird in unserem Werk durch­geführt.

Teile mit gerader Verzahnung

Zähne ab 1 mm Teilung greifen präzise ineinander und er­mög­lichen damit die lineare Verstellmöglichkeit dieser Bau­teile. Durch ein Prägen der Schmiedestücke werden die feine Ausformung der Zahn­spitzen sowie die einge­sch­ränkten Toleranzen bei der Bauteilstärke und Geradheit erreicht. Die Fertigbearbeitung erfolgt auf unseren CNC-ge­steuerten 4-Achsen Bear­beit­ungszentren.

Dehnfugen

Straßenbrücken müssen an den Auf- und Abfahrten mit Dehn­fugen ausgeführt werden. In diesem – gar nicht klass­isch­en Anwendungsfall - bilden Schmiedeteile quasi die Pflaster­steine. Gerade für solche An­wendungen bietet RÜBIG die Zusammenarbeit schon ab der konstruktiven Gestaltung an. So können die Möglichkeiten des Gesenkschmiedens bestmöglich genutzt werden.

Motorenbauteile

Pleuelstangen, Nockenwellen und Kipphebel sind klassische Schmiedeteile. Kennzeichnend sind dafür die hohen Anforder­ungen an die Qualität und Ge­schwindigkeit bei der Um­setzung von Neuteilen sowie die Über­nahmemöglichkeit von 3D-Konstruktionsdaten. Große Bedeutung kommt hier auch den Wärmebehandlungen zu. Zu­sammen mit unserem Schw­esterbetrieb kann RÜBIG optimale Wärmebehandlungs­prozesse anbieten.

Zahnscheiben, Teile mit Stirnverzahnung

Zahnscheiben sind vielseitig verwendbar. Entweder als anschweißbare Normteile (welche RÜBIG ständig auf Lager führt) oder als kunden­spezifische Bauteile mit stirnverzahntem Bereich aus­geführt, können damit stabile und dennoch leicht lösbare Winkelverbindungen realisiert werden.

Stahlbau

Klemmplatten zur Verbindung von I-Trägern oder an Trägern sind vielerorts eingesetzte Norm­elemente. RÜBIG hat diese Klemmplatten in mehreren Det­ails verbessert und so den Ver­wendungsbereich wesentlich vergrößert, die Klemmkraft erhöht und das Teilegewicht reduziert. Zudem schmiedet RÜBIG auf Wunsch Kundenlogos, Teile­nummern, etc. in die Teile ein.

Landmaschinen

Hier kommen Gesenkschmiede­teile mit bzw. ohne mechan­ischer Bearbeitung zum Ein­satz. Die zumeist sehr rauen Betriebs­bedingungen erfordern eine robuste Aus­führung und hohe Verschleiß­festigkeit.

Ein typischerweise als Schmiedebauteil hergestelltes Motorenteil ist das Pleuel / die Pleuelstange. RÜBIG schmiedet diese auch aus Nitrierstahl, wobei auf jeden Schmiederohling eine Teilenummer geprägt und dann der Schmiedeteil auf Geradheit kalibriert wird. Das Prägen erfolgt auf hydraulischen Pressen, obwohl in der Serienfertigung Pleuel in der Regel als Schlagteil und nicht als Pressenteil hergestellt werden. Weitere, typische Gesenkschmiedeteile sind Kipphebel, Zahnscheibe mit Stirnverzahnung, Lagerbolzen, Klemmen und sonstige Formstück-Rohlinge. Für die Herstellung der Verzahnung, als auch das Drehen und CNC-Fräsen ist RÜBIG vollständig eingerichtet. Gerade der Bereich Zerspanungstechnik wird zunehmend ausgebaut – derzeit stehen mehrere NC - Drehmaschinen, CNC-Fräsen bzw. Bearbeitungszentren zur Bearbeitung der durch Gesenkschmieden produzierten Maschinenbauteile bereit. Weiters können Wellen oder Rohlinge mit Keilwellenprofil oder Kerbverzahnung, als auch mit Schrägverzahnung bearbeitet werden.

Leistungsspektrum Schmiedetechnik
Produkte der RÜBIG Schmiedetechnik im Überblick: